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Im April 2019 verschlechterte sich die Situation weiter, als der Arbeitgeber ankündigte, dass er künftig nur noch Plenarsitzungen und keine ausgewählten Ausschusssitzungen mehr finanzieren werde. Die Klageschrift beruft sich daher auch auf die Kosten für Beratungsleistungen sowie für Dolmetscher und Reisen, die in den letzten Monaten entstanden sind, aber noch nicht bezahlt wurden. Für einen “Standard”-EBR müssen alle Kosten des laufenden Geschäfts von der zentralen Verwaltung getragen werden, da der EBR nicht über ein eigenes Budget verfügt. Der Streit schafft einen rechtlichen Präzedenzfall, den es in der EU in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat. Zwei weitere Gerichtsverfahren laufen auch in Deutschland parallel (siehe Bericht EBR News 2/2019). Die Arbeitnehmervertreter werden von der EBR-Akademie beraten. Fair Work Commission veröffentlicht Auf dieser Website Unternehmensvereinbarungen. Im selben Monat schloss Verdi seinen ersten Tarifvertrag mit der Deutschen Lufthansa ab. [24] Kurze Zeit später wurde Verdi offiziell in den DGB aufgenommen. [25] Am 16.

September 2019 wurde am Sitz von Suez in Paris ein europaweit gültiges Abkommen zwischen der zentralen Leitung und zwei europäischen Gewerkschaftsverbänden unterzeichnet. Das französische Unternehmen beschäftigt weltweit 89.000 Mitarbeiter im Bereich Wasserwirtschaft und Abfallrecycling. Künftig sollen alle Stellen sowohl für Männer als auch für Frauen zugänglich sein, sexuelle Belästigung bekämpft und mit dem Ziel gefördert werden, Familie und Beruf, Vaterschaftsurlaub, flexible Arbeitszeiten sowie die Arbeit von zu Hause aus miteinander in Einklang zu bringen. Nach der Ausgliederung der Umweltsparte aus der ehemaligen Muttergesellschaft infolge der Fusion mit Gaz de France gründete Suez im Juli 2013 einen eigenen europäischen Betriebsrat (siehe Bericht in EBR News 3/2013). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, kurz Verdi genannt und den Namen “ver.di” schreibt, ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie wurde im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften gegründet und ist Mitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Mit rund zwei Millionen Mitgliedern ist Verdi nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft.[1] Sie beschäftigt derzeit rund 3000 Mitarbeiter in Deutschland und verfügt über ein Jahreseinkommen von rund 454 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen. [2] Die Gewerkschaft gliedert sich in 10 Bundesländer und 13 Abteilungen und wird von einem Bundesvorstand mit 14 Mitgliedern geführt. Frank Bsirske ist seit seiner Gründung bis September 2019 Vorsitzender von Verdi. Der Europäische Betriebsrat des österreichischen Unternehmens Mayr-Melnhof Packaging klagt seit dem 16. September 2019 vor dem Wiener Arbeits- und Sozialgericht. Sie wurde nicht zur Einführung eines europaweiten digitalen Systems zur Überwachung der Leistung der Produktionsarbeiter konsultiert.

Um ihr Recht auf Unterrichtung und Anhörung genauer zu rechtfertigen, legte der EBR ein Rechtsgutachten vor, dessen Schlussfolgerungen jedoch von der zentralen Verwaltung ignoriert wurden. Außerdem weigerten sie sich, die entstandenen Kosten zu tragen. Mayr-Melnhof Packaging ist das einzige Unternehmen in Österreich, dessen EBR ohne Vereinbarung nach den nebensäumigen Anforderungen agiert (“Standard EBR”). Die Verhandlungen über ein neues Abkommen für den EBR, das 1996 geschlossen wurde, waren Ende 2017 gescheitert (siehe Bericht in eBR News 2/2018). Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt.

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